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HELENE

Produktion-Helene

Wirkungsgrad industriell gefertigter Zellen erhöhen und Wettbewerbsfähigkeit steigern

Im Kern jeder Photovoltaik-Anlage stehen die Solarzellen. Zusammengeführt in Modulen erzeugen sie Strom aus dem einfallenden Licht. Je preiswerter die Zellen hergestellt werden können und je höher der Wirkungsgrad ist, desto günstiger kann schließlich Solarstrom hergestellt werden. Insofern verfolgt das industriegeführte Forschungsprojekt HELENE das übergeordnete Ziel, Solarstrom unabhängig von Förderungen zu machen und einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen PV-Industrie zu leisten.

Konkret arbeitet das Konsortium aus drei Unternehmen, drei Forschungsinstituten und einer Universität an den notwendigen Produktionstechnologien, Materialsystemen, Prozessen, Prozess-Sequenzen und Charakterisierungsmethoden, um hocheffiziente kristalline Silizium (c-Si) Solarzellen im industriellen Prozess zu fertigen: Auf Basis industrierelevanter Produkt- und Prozesstechnologien soll der Wirkungsgrad mono- (multi-) kristalliner Solarzellen von 19,5% (17,3%) auf 22,5% (19,5%) erhöht werden.

Der grundlegende Ansatz zur Erreichung der Wirkungsgradziele im Verbundprojekt HELENE besteht in der Entwicklung und industriellen Umsetzung von Solarzellen auf Basis der sogenannten PERC-Technologie (Passivated Emitter and Rear Cell), welche die bis dato etablierte Al-BSF Technologie (Aluminium Back-Surface-Field) ersetzen wird.

Die Entwicklungsaktivitäten des Verbundprojekts sind insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks in der PV-Industrie für die Verbundpartner von erheblicher strategischer und unternehmerischer Bedeutung. Mit der Verwertung der Projektergebnisse im Projektnachgang soll für die Verbundpartner die Möglichkeit einer technologischen Differenzierung eröffnet werden, um weiterhin in einem hart umkämpften Markt bestehen zu können.

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