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Startschuss für Photovoltaik-Forscher

Bild: BSW-Solar
Bild: BSW-Solar

Startschuss für Photovoltaik-Forscher

  • Umsetzung der Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ startet offiziell auf der Intersolar Europe in München
  • Mehr als zehn industriegeführte Forschungsverbünde wollen Solarstrom noch günstiger und vielfältig einsetzbar machen
  • Mit Innovationen die Wettbewerbsposition der deutschen Photovoltaik-Unternehmen sichern und weiter ausbauen

Berlin, 9. Juni 2015 – Die Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ – oder kurz Solarstromforschung – wird auf der Intersolar Europe offiziell gestartet. Die Weltleitmesse der Solarbranche findet vom 10. bis 12. Juni 2015 in München statt. In der durch das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesforschungsministerium unterstützten Forschungsinitiative „F&E für Photovoltaik“ befassen sich mehr als zehn Forschungsverbünde damit, die Erzeugung von Solarstrom noch preiswerter zu machen und Lösungen zu erarbeiten, die das Einsatzspektrum von Photovoltaik (PV)-Anlagen erweitern. In den Forschungsprojekten werden unter anderem die nächste Generation von Hochleistungssolarzellen vorangebracht, Wechselrichter für Extremklimazonen entwickelt, mithilfe von Leistungselektronik und Speichertechnologie der Solarstromverbrauch in Gebäudeenergiesystemen optimiert oder der Solaranteil von Hybridkraftwerken ausgebaut. Solarstrom und Windenergie sind als kostengünstigste Technologien die Zugpferde der Energiewende. Schon heute kann in Deutschland Solarstrom für unter 10 Cent pro Kilowattstunde erzeugt werden.

„Die Förderung der Bundesregierung zur Forschung und Entwicklung in der Photovoltaik hat der deutschen PV-Branche geholfen, Technologien von Weltniveau zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Dabei hat sich insbesondere die intensive Zusammenarbeit der Forschungsinstitute mit der Industrie bewährt“, so Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. „Mit innovativen Produkten können wir die Energiewende in Deutschland unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und mit bezahlbaren Stromkosten vorantreiben.“ Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Energieforschung als wichtiges strategisches Element für eine zukunftsorientierte Energiepolitik auf die Energiewende ausgerichtet.

„Die Hightech-Strategie der Bundesregierung zielt darauf, unser Land zukunftsfähig zu machen, und die Photovoltaik ist dafür ein wichtiger Baustein“, erläutert Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. „Deshalb setzen wir auf Forschung und Innovation. Wir bringen die besten Köpfe bei den Unternehmen und den Forschungseinrichtungen zusammen – für Systemlösungen, die wir brauchen, um die erneuerbaren Energien weiter zu stärken: vom Solarstrom über die Speicher bis zu den Netzen. So werden wir auch im weltweiten Wettbewerb um Ideen und Märkte bestehen.“

Für die Solarbranche bedeutet die politische Initiative eine willkommene Unterstützung der eigenen Innovationsanstrengungen, wie Joachim Goldbeck, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) konstatiert. „Die deutsche Photovoltaik-Industrie arbeitet mit Hochdruck an Hightech- und Systemlösungen, um am Wachstum des globalen Solarmarkts weiter teilzuhaben. Denn nur durch Innovationen lässt sich die Marktposition deutscher Unternehmen behaupten und weiter ausbauen“, so Goldbeck.

Das Ziel der Solarstromforschung ist, Geschäftsmodelle mit Wertschöpfungsketten am Standort Deutschland im Verbund von Industrie und industrienahen Dienstleistungen voranzutreiben. Daher steht bei den anwendungsnahen Projekten im Vordergrund, technologischen Vorsprung zu erarbeiten und zugleich die Fertigungskosten zu senken.

Pressemitteilung als Download (PDF)

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